Terry's TMG Tips

Anpassung Ihres "Arbeitsplatzes"

Deutsche Veröffentlichung dieser Seite am 25. Aug. 2006

Versionshinweis: Gültig für die TMG Versionen 5 und 6.

TMG bietet seinem Anwender eine lange Liste von Möglichkeiten an, die ihn in die Lage versetzen, seinen "TMG-Arbeitsplatz" benutzerdefiniert anzupassen, damit er den persönlichen Vorlieben eines jeden Anwenders möglichst gut gerecht wird, seinem jeweiligen Kenntnisstand entspricht, auf das vorhandene Computerequipment ausgerichtet ist sowie auf sonstige spezielle Anforderungen eingeht. Im Rahmen dieses Artikels setzte ich mich mit einer Reihe dieser Möglichkeiten auseinander und gebe Empfehlungen aus meiner Sicht, wo ihr Einsatz sinnvoll sein könnte. Sofern Sie noch nicht alle dieser Optionen ausprobiert haben, dann könnten Sie bereits beim bloßen Überfliegen dieses Artikels vielleicht auf einige stoßen, die Sie für sich als nützlich einstufen. Die hier behandelten Themen umfassen:

Benutzerdefinierte Layouts
- auswählen und arrangieren von sichtbaren Fenstern / Fensterinhalten
Schriften & Farben
- einstellen von Schriftgrößen, Bildschirmfarben und Sortierung
Hervorhebungen
- farbliche Gestaltung von "Personen" für jeden beliebigen Zweck
Benutzerdefinierte Symbolleisten
- gewünschte Funktionen auf Knopfdruck ausführen
Die Auswahlliste
- ganz nach Wunsch: einfach oder allumfassend
Fenster "Person hinzufügen"
- einbeziehen von Merkmalen und einem Mehr an Elementen oder aber einfachere Gestaltung
Fenster "Element-Eintrag"
- verschiedene Reiter oder Alles in nur einem Fenster
Anfänger & Fortgeschrittene
- Datenerfassung einfach gestalten oder über zusätzliche Optionen verfügen können
Viele Ansichten
- TMG gleich mehrfach zur gleichen Zeit öffnen

Wenn Sie TMG öffnen, dann sehen Sie dies wahrscheinlich nicht in dieser Form:

Der zuvor gezeigte Screenshot gibt ziemlich genau das wieder, was ich sehe, wenn ich "mein" TMG öffne. Warum also sieht Ihr Bildschirm anders aus? Weil ich mein Basis-Layout derart benutzerdefiniert angepasst habe, daß es meinen persönlichen Erwartungen entspricht, meinen Arbeitsgewohnheiten und auch der Größe meines Bildschirmes. Ferner habe ich eine benutzerdefinierte Symbolleiste ergänzt, damit die von mir am häufigsten genutzten Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten nur "einen Knopfdruck weit" entfernt sind. Dann habe ich meine Vorfahren, sonstige Verwandten u.a. auch noch jeweils farblich unterschiedlich gekennzeichnet. Ich will gar nicht erst den Versuch unternehmen, Ihnen vorzuschlagen, auch Ihren TMG-Bildschirm in der Art und Weise zu gestalten wie ich dies getan habe. Aber ich würde mir wünschen, daß die nachfolgenden Abschnitte dazu beitragen könnten, Ihnen Vorschläge zu liefern, wie auch Sie "Ihr" TMG dazu bringen können, bestmöglich für Sie zu arbeiten.

Benutzerdefinierte Anpassung Ihres Layouts

Die Größe, in der das Haupt-Fenster auf Ihrem Bildschirm erscheint, können Sie selbstverständlich anpassen (denn Sie wollen sicherlich nicht, daß es Ihren gesamten Monitor ausfüllt). Innerhalb dieses Fensters können Sie dann auswählen, welche weiteren individuellen Fenster hierin dargestellt werden und dabei gleichzeitig für jedes einzelne von ihnen auch dessen Größe und Position festlegen. In vielen dieser Fenster kann auch die Spaltenbreite angepaßt werden. Sie können auswählen, welche Symbolleisten angezeigt werden und gleichzeitig auch deren Position auf dem Bildschirm bestimmen. Ein jedes dieser so erzeugten Arrangements bezeichnet man als "Layout". Ihr Layout können Sie speichern, so daß es jedesmal, wenn Sie TMG erneut öffnen, auch wieder erscheint. Sie haben sogar die Möglichkeit, eine ganze Anzahl verschiedener Layouts, ausgerichtet auf die verschiedenen Arbeiten, die Sie erledigen wollen, zu speichern und auf diese dann jeweils bei Bedarf zurückzugreifen. Weitere Details hierzu finden Sie in meinem Artikel über das Arbeiten mit Layouts.

Sämtliche Dateneingabe-Fenster, die Sie im Rahmen Ihrer Arbeit öffnen und schließen, erlauben es Ihnen auch, sie in ihrer Größe, ihrer Position und in einigen Fällen hinsichtlich der Breite ihrer Spalten anzupassen. Diese Einstellungen werden automatisch gespeichert und erneut benutzt, wenn Sie sie das nächste Mal nutzen; aber: sie werden nicht als Bestandteil Ihres Layouts gespeichert.

Einstellung von Schriften, Farben, Sortierung und vielem mehr

Es steht Ihnen frei, die Schriftart und deren Größe in vielen individuellen Fenstern einzustellen. Gleiches gilt für die Bildschirmfarben und in einigen Fällen auch bezogen auf die Reihenfolge, in der die Bestandteile aufgelistet werden:

Schriften für Listen - viele der Fenster sind "Listen" - die Personenansicht im Fenster "Details", die Fenster "Kinder" und "Geschwister", die Auswahlliste, wie auch viele weitere Fenster wie zum Beispiel die Zentrale Quellenliste, die Liste der Quellenangaben etc. Die für diese Listen verwandten Schriftarten und Schriftgrößen können Sie unter Datei > Einstellungen > Programm-Optionen > Listen einstellen. Sollten Sie einen minimalen / maximalen Schriftgrad angeben, dann wird sich die Schriftgröße stets hierin bewegen, sobald Sie die Größe eines jeweiligen Fensters anpassen.

Schriften für Baum- und Personenansichten - können ebenfalls einstellt werden, arbeiten aber ein wenig anders. Sie passen sich jeweils entsprechend der Fenstergröße an. Aber Sie haben dennoch die Möglichkeit, Ihren "Anfangspunkt" unter Einstellungen > Programm-Optionen > Weitere zu bestimmen. Mit dieser Art der Einstellungsmöglichkeit müssen Sie vielleicht etwas experimentieren, um die Größe zu finden, die Ihnen am besten gefällt.

Schriftgröße für Bedienerhinweise / Warnungen - die Schriftgröße, die auf die Fenster für Bedienerhinweise und Warnungen angewandt wird, können Sie unter Einstellungen > Programm-Optionen > Weitere festlegen.

Fenster-Farben - die für viele der Fenster wie auch für Listen benutzten Farben sind unter Einstellungen > Programm-Optionen > Farben einstellbar. Standardmäßig werden die Farben aus Ihren Windows Systemeinstellungen genutzt. Aber Sie können stattdessen natürlich auch benutzerdefinierte Farben wählen, oder sogar bestimmen, daß jedes Fenster eine andere Farbe hat.

Merkmale - Sie können steuern, welche Merkmale in dem Fenster "Merkmale" erscheinen und auch in welcher Reihenfolge sie dies tun. Um dies in die Tat umzusetzen, klicken Sie mit der rechten Maustaste im Fenster "Merkmale", um die Merkmal-Verwaltung zu öffnen. Hier können Sie die verschiedenen Merkmale dann anschließend individuell in der Liste aufwärts und abwärts bewegen; und sogar diejenigen deaktivieren, die Sie gar nicht mehr sehen möchten.

Die Box "Weitere Infos" - die kleine "Box" in der Nähe der Namen im oberen Bereich der Personenansicht wird als "Weitere Infos" Box bezeichnet. Sie zeigt eine lange Liste von Informationen bezogen auf die aktuelle Person im Fokus an. Aber nur die ersten drei Einträge sind ohne "weiteres Herunterrollen" im Fenster sichtbar. Die Reihenfolge, in der die Einträge in dieser Liste erscheinen, können Sie kontrollieren und damit gleichzeitig auch, welche davon zuerst auf der Liste angezeigt werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in diese Box und wählen Sie nun "Box "Weitere Infos" anpassen...", um die Reihenfolge - so wie Sie es wünschen - festzulegen.

Hervorhebungen

Der Begriff "Hervorhebungen" bezieht sich auf die farbliche Hinterlegung von Personennamen, sobald diese in den verschiedenen Fenstern - wie auch in der Erweiterten Auswahlliste - erscheinen. In dem oben gezeigten Screenshot sehen Sie Beispiele für Hervorhebungen, angewandt in den Hauptfenstern. In dem Abschnitt über Auswahllisten weiter unten finden Sie Beispiele ihres Einsatzes in diesem Fenster. Hervorhebungen stellen wirklich eine enorme Hilfe dar, um auf einen Blick sehen zu können, wie die Personen miteinander verwandt sind, wer nach einem Import oder im Rahmen einer sonstigen Datenbereinigungsaktion bereits geprüft worden ist, wer an einem bestimmten Ort geboren wurde oder sie helfen Ihnen bei der Darstellung beinahe jedes anderen Kriteriums, das Sie als für sich nützlich einstufen.

Hervorhebungsschemata können individuell bezeichnet und gespeichert werden, um dann später bei Bedarf einfach wieder aufgerufen zu werden. Dies macht es sehr einfach, verschiedene "Hervorhebungsbündel" für unterschiedliche Zwecke vorzuhalten. Zum Beispiel habe ich eines, das die Vorfahren meiner Ehefrau hervorhebt und zwar jenachdem wie weit entfernt sie von der direkten Linie meiner Frau sind. Ein ähnliches Schema besitze ich auch für meine eigenen Vorfahren. Der Wechsel zwischen ihnen ist einfach. Er kann sogar noch einfacher gestaltet werden, indem man seiner benutzerdefinierten Symbolleiste entsprechende Schaltflächen hinzufügt.

In meinem Artikel über Hervorhebungen finden Sie bei Bedarf weitere Details dazu, wie man hiervon auf sehr nützliche Art und Weise Gebrauch macht.

Benutzerdefinierte Anpassung von Symbolleisten

TMG wird bereits mit 8 nützlichen Symbolleisten ausgeliefert. Diese machen es mit nur einem einzigen, einfachen "Klick" auf eine Schaltfläche möglich, ganz spezielle Befehle bzw. Programmroutinen auszuführen. Das standardmäßige Layout zeigt gerade einmal 3 von ihnen an, nämlich "Standard", "Layout" sowie "Elemente". Eine Liste der weiteren vorhandenen Symbolleisten, wie auch die Vorgehensweise für deren individuelles Ein- oder Ausschalten, sehen bzw. bewerkstelligen Sie entweder mittels eines Rechts-Klicks auf irgendeine Symbolleiste oder indem Sie hierfür das Menü Ansicht > Symbolleisten benutzen.

Seit dem Erscheinen von TMG in der Version 6 sind die Schaltflächen in drei unterschiedlichen Größen verfügbar - "Große Schaltflächen mit Text" (das ist die Standardeinstellung), "Große Schaltflächen" und "Kleine Schaltflächen". Die von Ihnen bevorzugte Größe wählen Sie auch hier alternativ mittels eines Rechts-Klicks auf irgendeine Symbolleiste oder aber über das Menü Ansicht > Symbolleisten aus.

Symbolleisten können sowohl oben wie auch seitlich im Hauptfenster von TMG positioniert werden. Man kann sie jedoch auch irgendwo im Fenster "frei schweben lassen". Sie bewegen bzw. verschieben eine Symbolleiste, indem Sie auf den "Griff" - das ist der kleine Balken links in dem nachfolgenden Screenshot - klicken und sie dann "hin und her ziehen":

Wenn Sie sie in die unmittelbare Nähe des oberen Fensterrandes bzw. eines seitlichen Fensterrandes ziehen, dann werden Sie feststellen, daß sie hier automatisch "andockt" - sprich sie fügt sich nahtlos an eine dieser Seiten an. Sofern Sie die Symbolleiste jedoch irgendwo frei in Ihrem Fenster belassen, dann nimmt sie beinahe das Aussehen eines ganz normalen anderen Fensters an und zeigt an ihrem oberen Ende auch eine schmale Titelleiste.

Sämtliche dieser beschriebenen symbolleistenbezogenen Einstellungen sind Teil des Layouts. Wenn Sie also wollen, daß Ihre durchgeführten Veränderungen bzw. Anpassungen beim nächsten Öffnen von TMG wieder ganz genau so erscheinen, dann speichern Sie dieses Layout bitte - wie oben beschrieben - bevor Sie das Programm schließen.

Zusätzlich zu den 8 Standard-Symbolleisten können Sie selbstverständlich noch eigene benutzerdefinierte Symbolleisten, mit jedweder Form von Schaltflächen, die Sie für nützlich und sinnvoll erachten, erstellen. Schauen Sie sich bitte vor diesem Hintergrund noch einmal den Screenshot am Anfang dieser Seite an. Ist Ihnen meine benutzerdefinierte Symbolleiste ausgefallen (das ist die oberste am linken Fensterrand)? Sie enthält unterschiedliche Schaltflächen, die ich auf den verschiedenen Standard-Symbolleisten gefunden habe. Ich habe "meiner Symbolleiste" jedoch nur diejenigen hiervon hinzugefügt, die ich auch tatsächlich nutze. Damit belegen die anderen nicht unnütz wertvollen Platz auf meinem Bildschirm. Ferner habe ich ihr einige Schaltflächen hinzugefügt, die nicht in einer Standard-Symbolleiste verfügbar sind, wie zum Beispiel diejenigen, um zwischen den von mir eingesetzten Hervorhebungen für meine Vorfahren und diejenigen meiner Ehefrau hin- und herzuschalten, sowie einige weitere für oft von mir benutzte Berichtstypen.

Jedes Layout kann nur eine einzige benutzerdefinierte Symbolleiste beinhalten, aber natürlich haben Sie die Möglichkeit verschiedene Symbolleisten für jedes Layout zu erstellen und abzuspeichern. Hinweise über das Hinzufügen von Schaltflächen zu benutzerdefinierten Symbolleisten finden Sie bei Bedarf am Ende meines Artikels über Hervorhebungen.

Einfache und Erweiterte Auswahllisten

Bei der Auswahlliste handelt es sich um eines von TMG's durchaus nützlicheren Werkzeugen. Man kann sie verwenden, um sich von Person zu Person zu bewegen und auch um hierüber Personen auszuwählen, die als Hauptpersonen, Zeugen oder in irgendeiner anderen Funktion an sonstiger Stelle ergänzt werden sollen. Sie öffnen die Auswahlliste mit der Taste F2; ober aber indem Sie auf die "Suchen" Schaltfläche klicken:

Solange Sie sich in der Ansicht der hauptsächlichen Fenster befinden, können Sie, um zu einer anderen Person zu gelangen, alternativ F2 verwenden oder aber die entsprechende Schaltfläche der standardmäßigen Symbolleiste benutzen. In beinahe jedem sonstigen Fenster, in dem eine Person ausgewählt werden kann, steht Ihnen der Weg offen, den Mouse-Cursor in dem Feld zu plazieren, in dem die ID-Nummer zu erfassen ist und dann auch hier F2 zu drücken oder aber die "Suchen" Schaltfläche, die sich stets in der unmittelbaren Nähe eben dieses Feldes befindet, zu verwenden.

Aber: die Auswahlliste ist eine der weitaus resourcenintensiveren Anwendungsmöglichkeiten von TMG. So hängt es ganz entscheidend von der Größe Ihres Projektes und der Leistungsfähigkeit Ihres Computers ab, ob das Öffnen und Navigieren vielleicht hierüber langsamer vonstatten geht als Ihnen lieb ist. TMG begegnet diesem Umstand mit dem Angebot von Auswahllisten in zwei unterschiedlichen Stilen: Einfach und Erweitert. Ihre persönliche Auswahl hieraus treffen Sie in den Einstellungen unter Programm-Optionen > Listen. Standardmäßig wird die einfache Version angewandt.

Die einfache Auswahlliste verbessert die Ausführungsgeschwindigkeit. Im Gegenzug dazu verzichten Sie auf einige Anwendungsmöglichkeiten von TMG:

Einfache Auswahlliste

Es werden keine Hervorhebungen angezeigt und zudem können Sie nicht festlegen, welche Informationen nun genau über jede Person angezeigt werden (aber immerhin können Sie die Spaltenbreiten anpassen, sogar bis auf Null herunter, um damit eine Spalte im Ergebnis zu verbergen).Die erweiterte Auswahlliste dagegen verbessert die Flexibilität und den Informationsgrad. Dies geschieht jedoch zulasten der Ausführungsgeschwindigkeit des Programms:

Erweiterte Auswahlliste

Sofern Hervorhebungen genutzt werden, erscheinen sie auch in der Auswahlliste. Oben sehen Sie die standardmäßige Einstellung einer "Elementliste / Ereignisliste", mit deren Hilfe eine Auflistung der verschiedenen Elemente / Ereignisse bezogen auf die ausgewählte Person angezeigt wird (dies ist eine Art Miniaturausgabe der Personenansicht). Sobald Sie auf die Schaltfläche "Spaltenmodus" klicken, schaltet das Programm auf die nachfolgend dargestellte Version um:

Erweiterte Auswahlliste

Im Rahmen dieses Modus nunmehr erhalten Sie eine Kurzinformation über jede der enthaltenen Personen, einschließlich deren Eltern sowie des zuletzt angezeigten Partners. Sie können entscheiden, welche Spalten angezeigt werden, indem Sie auf die Schaltfläche "Optionen..." klicken.

Ich persönlich empfinde den Spaltenmodus der erweiterten Auswahlliste als weitaus nützlicher als die standardmäßige einfache Auswahlliste. Vor diesem Hintergrund möchte ich Ihnen empfehlen hiervon Gebrauch zu machen, es sei denn, die Größe Ihres Projektes oder aber Ihre vorhandene Hardware machen sie für Sie in der Anwendung zu unkomfortabel.

Benutzerdefinierte Anpassung des Fensters "Person hinzufügen"

Das Fenster "Person hinzufügen" wird immer dann benutzt, wenn es darum geht, Ihrem Datensatz neue Personen hinzuzufügen. Wie bereits in meiner "Lehrstunde" der Dateneingabe diskutiert, werden hiermit nicht nur neue Personen angelegt, sondern mit seiner Hilfe werden ferner auch Namenselemente für diese Person erzeugt - üblicherweise entweder Eltern / Kind Verwandtschaftselemente oder ein Element Heirat sowie optional Geburts- und Todeselemente. Es steht Ihnen jedoch frei, das Fenster "Person hinzufügen" benutzerdefiniert anzupassen, damit es Ihrem individuellen Arbeitsstil besser entspricht. Diese Veränderungen können Sie sogar zu gegebener Zeit nochmals anpassen, um zum Beispiel einer bestimmten temporären Aufgabenstellung zu begegnen. Diese Anpassungsmöglichkeiten umfassen:

Wenn Sie Zugang zu diesen Einstellungen haben möchten, öffnen Sie bitte zunächst das Fenster "Person hinzufügen" (klicken Sie auf die Schaltfläche "Neue Person hinzufügen" und wählen eine Verwandtschaftsform aus). Dann, in dem Fenster "Person hinzufügen", klicken Sie auf die Schaltfläche "Einrichten". Jetzt sehen Sie die Vorlage "Person hinzufügen":

Person hinzufügen

Sie passen die Einstellungen für Elemente - wie oben dargestellt - im Reiter "Elementtypen" dieses Fensters benutzerdefiniert an. Diejenigen Elementtypen, die dann im Fenster "Person hinzufügen" erscheinen werden, sind auf der linken Seite aufgelistest (das Element "Heirat" erscheint jedoch nur, sofern die Person, die soeben hinzugefügt worden ist, als ein Partner der aktuellen Person identifiziert wurde). In dem Screenshot können Sie sehen, was ich gemacht habe:

Zur Festlegung eines Namens- oder Ortsstiles wählen Sie bitte denjenigen Elementtyp aus, dem dieser Stil zugewiesen werden soll und dann klicken Sie auf die Schaltfläche "Stil".

Merkmale werden in dem Fenster "Person hinzufügen" ergänzt, indem man auf den Reiter "Merkmale" klickt und sie anschließend auf genau die gleiche Art und Weise auswählt und sortiert wie die selektierten Elementtypen.

Fenster "Element-Eintrag" - mit Reitern oder ohne

Innerhalb von TMG existieren zwei unterschiedliche Versionen des Fensters "Element-Eintrag". Die Standardversion vereinigt alle Dinge auf nur einem einzigen Bildschirm; damit ist es einfacher sämtliche Felder auf einen Blick zu sehen. Die Andere, als "Bildschirm mit Registern" (English: tabbed version) bezeichnet, verfügt zusätzlich über Quellenangaben und Zeugen (sofern Sie von dem "Fortgeschrittenen Modus" Gebrauch machen - siehe unten) auf separaten Reitern. Von ihrem Ursprung her gesehen ist die "Register-Version" primär dazu gedacht, bei solchen Anwendern eingesetzt zu werden, deren Monitor nur über eine geringe Bildschirmauflösung verfügt. Gleichzeitig bietet sie in jedem Abschnitt mehr Platz und genau aus diesem Grund wird sie auch von einigen Anwendern bevorzugt.

Mit Hilfe des Menüs Datei > Einstellungen > Programm-Optionen > Dateneingabe wechseln Sie zwischen den beiden Versionen.

Anfänger- und Fortgeschrittenen Modus bei der Dateneingabe

TMG ermöglicht es seinem Anwender, die Dateneingabe in zwei unterschiedlichen Modi "Anfänger" und "Fortgeschritten" vorzunehmen. Der Anfängermodus verbirgt verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von TMG, von denen ein Anfänger gewöhnlich jedoch auch keinen Gebrauch macht. Somit "produziert" er eine einfachere, weniger "undurchsichtige" Bedieneroberfläche mit spezieller Ausrichtung auf Programmeinsteiger. Über den Fortgeschrittenen Modus hat man Zugriff auf sämtliche verfügbaren Felder.

Sobald Sie das allererste Mal damit beginnen, Daten in dem neuen Programm zu bearbeiten, wird Ihnen die Auswahlmöglichkeit zwischen Anfänger- und Fortgeschrittenen Modus angeboten. Aber keine Sorge: diese Einstellungen können Sie auch später jederzeit wieder bzw. noch verändern; siehe Menü Datei > Einstellungen > Programm-Optionen > Dateneingabe.

Auch einige der sehr erfahrenen TMG-Anwender mögen die "aufgeräumtere" Bedieneroberfläche des Anfänger-Modus lieber, solange Sie auf die zusätzlichen Anwendungsmöglichkeiten nicht zugreifen müssen. Keine der Daten, zu denen Sie im Fortgeschrittenen Modus Zugang, gehen verloren, während Sie im Anfänger-Modus arbeiten. Im letzten Falle haben Sie eben nur keinen Zugriff auf die zusätzlichen Felder, um die mit ihnen in Verbindung stehen Daten zu ergänzen bzw. zu bearbeiten.

Mit weiteren Details hierzu, einschließlich von Screenshots, die die Felder des Fortgeschrittenen Modus zeigen, setze ich mich in dem entsprechenden Abschnitt meines Artikels "Eine Lehrstunde" der Dateneingabe auseinander.

Vielfache Ansichten des gleichen oder eines anderen Datensatzes

TMG läßt es ohne Probleme zu, daß Sie gleich mehrere Kopien des Programms zur gleichen Zeit öffnen (die "Computerfreaks" unter Ihnen nennen jede dieser Kopien eine "Instanz"). Hierüber steht Ihnen alle Wege offen, das Folgende zu tun:

Jede Kopie des Programms erscheint dabei auf Ihrem Computerbildschirm in ihrem eigenen Fenster. In Abhängigkeit von Ihrer Monitorgröße und der Auflösungseinstellung werden Sie hierdurch möglicherweise in die Lage versetzt, die Kopien so anzuordnen, daß Alles und Jedes auf einen Blick sichtbar ist. Oder aber falls dies nicht möglich ist, ordnen Sie sie so an, daß sie sich teilweise überlappen und dann klicken Sie einmal auf die eine Kopie und einmal auf die andere Kopie, um sie jeweils in voller Größe anzuzeigen. Es ist eigentlich regelmäßig so, daß man in diesem Zusammenhang die Größe des Hauptfenster von TMG anpassen muß; vielleicht auch die einzelnen Fenster, die geöffnet sind, um auf Ihrem Monitor ein für Sie zufriedenstellendes "Arrangement" zu sehen. Sollten Sie diese Möglichkeit des Programms häufiger nutzen, dann könnte es durchaus Sinn machen, für den jeweiligen Zweck spezielle Layouts zu speichern - siehe Layouts weiter oben.

Am einfachsten öffnet man eine zweite Kopie, indem man das Projekt, welches man innerhalb der zweiten Instanz sehen möchte, aus der Liste der zuletzt geöffneten Projekte am unteren Ende des Menüpunktes "Datei" auswählt. Oder aber Sie verwenden Datei > Projekt öffnen, um Ihr Projekt, daß Sie näher untersuchen wollen, ausfindig zu machen. Sobald Sie dann gefragt werden "Möchten Sie das aktuelle Projekt schließen?", sagen Sie einfach NEIN. Anschließend wird das neue Projekt (oder eine zweite Kopie Ihres bereits geöffneten aktuellen Projektes) dann von TMG in einer neuen Instanz geöffnet, während die bereits vorhandene Programminstanz selbstverständlich ebenfalls geöffnet bleibt.

TMG-Anwender fragen sich machmal zu Recht, sofern Sie dasselbe Projekt gleichzeitig in zwei Instanzen von TMG geöffnet haben, ob Sie dann besonders darauf achten müssen, Veränderungen am Projekt auch ja in der "richtigen" Kopie vorzunehmen. Die schlichte Antwort ist NEIN. Beide Kopien greifen auf die gleichen Dateien zu und speichern Ihre Arbeit auch unmittelbar in eben diesen Dateien. Das stellt sicher: Sie können völlig frei und ohne jedwede Bedenken haben zu müssen in jeder Kopie Bearbeitungen vornehmen.

Die einzige Beschränkung besteht darin, daß nicht exakt die gleiche Aufzeichnung ein zweites Mal geöffnet werden kann - zum Beispiel dasselbe Element derselben Person - um sie in beiden Kopien bearbeiten zu können. Aber auch hierüber müssen Sie sich keinerlei Gedanken machen, denn TMG wird hierauf für Sie aufpassen. Sollten Sie also dennoch einmal versehentlich eine zweite Kopie derselben Aufzeichnung öffnen, dann wird TMG sofort ablehnen dieses zu tun und Ihnen stattdessen anbieten, die zweite Kopie als "Read-Only / Schreibgeschützt", d.h. nicht veränderbar, zu öffnen .


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