Terry's TMG Tips

"Eine Lehrstunde" über das Erstellen und die Anwendung von Funktionen

Letzte Aktualisierung dieser Seite am 10. Dez. 2005

Versionshinweis: Gültig für die TMG Versionen 4.0a und später, 5 & 6

Der Einsatz von Funktionen in TMG ermöglicht es dem Anwender, Elemente für die Aufzeichnung von Ereignissen zu verwenden, die eine Reihe von Beteiligten an diesem Ereignis einschließen. Ferner stellen sie auf einfache Art und Weise sicher, daß die Rolle, die jeder dieser Beteiligten bei diesem Ereignis gespielt hat, korrekt im Rahmen einer erzählenden Ausgabe wiedergegeben wird. Während es durchaus möglich ist, bei speziellen Anwendungen sehr komplexe Konstruktionen zu erzeugen, wird sich meine "kleine Lehrstunde" schwerpunktmäßig mit der Grundidee auseinandersetzen.

Für unsere "Lehrstunde" wollen wir uns als Beispiel auf einen einfachen Fall konzentrieren - ein Element "Testament", um die Niederschrift eines letzten Willens zu dokumentieren, die vier verschiedene Funktionen beinhaltet:

  1. Die Hauptperson, oder den Erblasser, der das Testament geschrieben hat.
  2. Die Zeugen, die die eigenhändige, nur vom freien Willen bestimmte Unterzeichnung des Testamentes bezeugen.
  3. Den Testamentsvollstrecker, der dazu ausersehen wurde, die Ausführung des Testamentes nach dem Tode des Erblassers zu überwachen.
  4. Die Erben, die benannt worden sind, die Nutznießungen aus dem Nachlaß zu erhalten.

Die zentrale, dahinterstehende Idee besteht darin, daß es uns möglich ist, Testaments-Elemente anzulegen, die all diese unterschiedlichen Beteiligten enthalten und zum anderen deren Rollen korrekt abbilden, wenn wir erzählende Berichte über sie ausgeben wollen.

Einiges davon, was nachfolgend beschrieben wird, kann auch ohne die Verwendung von Funktionen bewerkstelligt werden. Es erfordert dann jedoch zwingend die benutzerdefinierte Anpassung von Satzstrukturen, und zwar in jedem einzelnen Element, das wir verwenden. Andere Anwendungen können aber ohne den Einsatz von Funktionen auch garnicht dupliziert werden. Und zwar insbesondere dann nicht, wenn wir die Namen jedes der Beteiligten nicht manuell in das Notizfeld eingeben wollen, was als solches bereits eine unsaubere und fehleranfällige Methode darstellen würde.

Was können Funktionen leisten?

Funktionen unterstützen zwei separate, aber voneinander abhängige Anwendungen:

Erzeugung passender Berichte bezogen aus die Beteiligten in jeder Funktion. So wird zum Beispiel der Bericht über einen Erblasser aussagen, daß er oder sie das Testament niedergelegt hat. Derjenige über die Erben wird aussagen, daß diese Personen zu Erben erklärt worden sind, usw.

Möglichkeit von Verweisen mittels der Funktionsbezeichnung auf jede Gruppe von Beteiligten in den Berichten über die anderen Personen. Der Bericht über den Erblasser zum Beispiel könnte besagen, daß er es war, der "die nachfolgenden Personen als Erben benannt hat" und diese dann im Folgenden auflistet. Er könnte ferner enthalten, daß er - der Erblasser - "andere Personen als Zeugen benannt hat" und könnte auch diese dann listenartig aufführen.

Sollten Sie von der Verwendung von Funktionen Gebrauch machen, können Sie eine oder auch beide dieser Anwendungsmöglichkeiten einsetzen. Es ist jedoch sehr wichtig, daß man versteht, daß es sich um getrennte Einsatzmöglichkeiten handelt. Dies zeigt uns auf, daß wir sie genau so einsetzen können wie notwendig, um die von uns beabsichtigen Resultate zu erzielen.

Anwendung von Funktionen – ein Überblick

Rufen Sie sich bitte ins Gedächtnis zurück, daß Funktionen dazu dienen, die Beteiligten an einem Ereignis zu definieren. TMG bietet dem Anwender bereits getrennte Elementtypen an, um unterschiedliche Typen von Ereignissen aufzuzeichnen, zum Beispiel Geburt, Heirat, Tod, die Niederschrift eines Testamentes, Militärdienst usw. Zusätzlich können Funktionen für jeden Elementtyp festgelegt werden. Jeder Elementtyp kann über verschiedene Funktionen verfügen, die zur Aufzeichnung dieses Typs von Ereignis passen. Daraus folgt, daß bevor Sie von Funktionen Gebrauch machen können, Sie diese zunächst für den jeweiligen Elementtyp definieren müssen, in dem Sie sie dann später verwenden möchten. Dies können Sie auf der einen Seite für einen bereits vorhandenen Elementtyp machen, um dessen Anwendungsbereich zu verbessern, oder auf der anderen Seite auch für einen neuen benutzerdefinierten Elementtyp, den Sie vielleicht anlegen möchten.

Wenn Sie Funktionen im Rahmen eines Elementtyps erstellen, legen Sie gleichzeitig auch die Satzstruktur für diese Funktion fest. Diese bewirkt, wie die Beteiligten mit eben dieser Funktion in erzählenden Berichten beschrieben werden.

Sollten Sie sich dafür entscheiden, steht es Ihnen frei, die Satzstrukturen für weitere Funktionen zu modifizieren, um über die Funktion auf andere Beteiligte zu verweisen. Dieses ist zwar überhaupt nicht notwendig, kann aber ein sehr wirkungsvolles Werkzeug in bestimmten Anwendungsgebieten sein, wie wir später noch sehen werden.

Sobald die Funktionen definiert wurden, erstellen Sie individuelle Elemente, die von ihnen Gebrauch machen. Die Funktionen müssen zwingend Personen zugewiesen werden, die als Hauptpersonen (Englisch: Principals) oder als Zeugen (Englisch: Witnesses) im Zusammenhang mit diesem Element erfaßt worden sind. Sie vollziehen diese Zuweisung für jedes Element, das Sie anlegen, oder Sie könnten auch bereits vorhandene Elemente nachträglich bearbeiten, um die Funktionen für die ebenfalls bereits früher erfaßten Beteiligten zu verändern.

TMG's Standard Funktionen

Ob es dem jeweiligen Anwender nun bereits aufgefallen ist oder nicht, jeder Person, die in TMG erfaßt wird, wird "quasi automatisch" in jedem Element, in dem sie erfaßt wurde, eine Funktion zugewiesen. Als Vorgabe vom Programm wird jeder Person, die als Hauptperson (Englisch: Principal) bei einem Element eingegeben wurde, die Funktion eines "Principals" - also einer Hauptperson - zugewiesen; und jeder Person, die als Zeuge erfaßt wurde diejenige einer "Witness" - also eines Zeugen -.

Einige Standardelemente bieten zusätzliche Funktionen an. Zum Beispiel kann man bei dem Element "Heirat" auf die Funktionen "Bride" (Deutsch: "Braut") und "Groom" (Deutsch: "Bräutigam") zugreifen, beim Element "Geburt" auf die Funktion "Child" (Deutsch: "Kind") und beim Element "Tod" auf die Funktion "Deceased" (Deutsch: "Verstorbene(r)"). Es existieren eigentlich nur wenige Ansatzpunkte dafür, diese Standard-Funktionen zu verwenden, da in jedem Falle die Satzstruktur genau die gleiche ist wie für die "Principal"-Funktion (Funktion für die Hauptperson).

Der verwirrende Begriff "Zeuge" (Englisch: "Witness")

In diesem Beispiel gebrauchen wir den Begriff "Zeuge" auf zwei unterschiedliche Weisen. TMG verwendet den Begriff "Zeuge", um irgendeinen Beteiligten an einem Ereignis zu beschreiben. Ein oder zwei davon werden auch als "Hauptpersonen" (Englisch: "Principals") bezeichnet. Sie werden in der oberen linken Ecke des Fensters "Element-Eintrag" erfaßt. Jede andere Person wird "Weiterer Zeuge" genannt, oder vielfach gebräuchlicher einfach "Zeuge". Die "Weiteren Zeugen" werden in dem "Zeugen"-Bereich des Fensters "Element-Eintrag" eingegeben - das ist der rot-umrandete Bereich unten:

Bei den Personen, die als "Zeugen" eingegeben worden sind, kann es sich um Zeugen im eigentlichen Sinne handeln, was bedeutet, daß sie das Ereignis bezeugt haben, wie z. B. unsere Zeugen bei der Niederschrift eines Testamentes. Aber diese Personen können mit dem Ereignis auch auf andere Art in Verbindung stehen, wie unser Testamentsvollstrecker oder die Erben. In dem Screenshot oben sehen wir drei Personen, die als "Weitere Zeugen" im Sprachgebrauch von TMG festgehalten wurden. Dies bedeutet, daß es sich bei ihnen nicht um Hauptpersonen handelt (in unserem Beispiel existiert ein "Principal" / eine "Hauptperson" - wie man im oberen linken Bereich des Fensters sieht). Von den drei sichtbaren Weiteren Zeugen wurde nur den ersten beiden die Funktion "Witness" / "Zeuge" zugewiesen, was besagt, daß sie die Unterzeichnung des Testamentes tatsächlich bezeugt haben. Mit dem dritten Weiteren Zeugen wurde die Funktion eines "Testamentsvollstreckers" verknüpft. Zwei weitere Personen (in dem Fenster nicht sichtbar), die ebenfalls als Weitere Zeugen erfaßt wurden, besitzen die Funktion eines "Erben". Beachten Sie bitte auch den Hinweis in dem Fenster "5 weitere Zeugen". Dies zeigt uns auf, daß 5 Personen als Weitere Zeugen festgehalten worden sind ("weitere" meint in diesem Zusammenhang: als Ergänzung zu den Hauptpersonen / Principals.)

Zusammenfassend bedeutet das also, daß wir jede Person außer den Hauptpersonen bei dem Element als "Weitere Zeugen" - allgemein einfach "Zeugen" genannt - eingeben müssen. Wenn wir jedoch können, dann steht es uns später noch frei, diesen "Weiteren Zeugen" jede Funktion, die wir wollen, zuzuweisen. In diesem Beispiel verfügen einige über die Standard-Funktion "Zeuge" wohingegen andere mit anderen Funktionen verknüpft worden sind.

Erstellung von benutzerdefinierten Funktionen

Lassen Sie uns direkt mit den Einzelheiten einsteigen. Sobald wir unseren Entschluß gefaßt haben, daß eine Funktion für einen bestimmten Elementtyp hilfreich wäre, beginnen wir damit, den Elementtyp zu bearbeiten, um die gewünschte Funktion hinzuzufügen. Öffnen Sie die Zentrale Elementtyp Liste über das Menü Werkzeuge. Anschließend wählen Sie den Elementtyp aus, den Sie bearbeiten möchten (wir wollen hier einfach einmal annehmen, daß dieser Elementtyp bereits existiert; entweder handelt es sich um einen Standardtyp oder wir verwenden einen benutzerdefinierten Typ, den wir bereits früher angelegt hatten). Zurück zu unserem Beispiel: hier wollen wir das Standard-Element "Testament" verändern:

Nachdem Sie den zu verwendenden Elementtyp ausgewählt haben, klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten, um das Fenster Elementtyp-Definition zu öffnen. In diesem Fenster wiederum klicken Sie auf den Reiter "Funktionen und Sätze". In der Liste auf der linken Seite dieses Bildschirmes werden Sie nunmehr sämtliche bei diesem Elementtyp bereits vorhandenen Funktionen sehen - in diesem Fall nur die beiden standardmäßigen Funktionen: "Principal" (Deutsch: Hauptperson) sowie "Witness" (Deutsch: Zeuge):

Um eine neue Funktion hinzuzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche "Neu" unterhalb der Auflistung der Funktionen. Hierdurch wird das Fenster "Neue Funktion" geöffnet, in dem wir den Namen unserer neuen Funktion eingeben.

Im Rahmen dieses Beispieles wollen wir zwei benutzerdefinierte Funktionen ergänzen: Erbe und Testamentsvollstrecker. Wir könnten selbstverständlich auch eine benutzerdefinierte Funktion für den Erblasser erstellen. Dazu besteht jedoch überhaupt kein Anlaß, da die einzige Hauptperson bei dem Element diejenige sein wird, die das Testament errichtet bzw. niedergeschrieben hat. Ich persönlich sehe immer dann keinerlei Zusatznutzen in der Erstellung benutzerdefinierter Funktionen, solange die standardmäßige Zeugen-Funktion genauso gut eingesetzt werden kann. Und auch die Standard-Funktion für Zeugen erfüllt ihren Zweck sehr gut bezogen auf die Zeugen, die der Unterzeichnung des Testamentes beigewohnt haben.

Definition von Sätzen für Funktionen

Im Anschluß an die Erstellung der neuen Funktionen müssen wir nun die für sie passenden Satzstrukturen anlegen. Dies geschieht im Reiter "Funktionen und Sätze" im Bildschirm "Elementtyp-Definition".

Wir wählen jede Funktion, die wir verändern möchten, aus und bearbeiten die Satzstruktur für diese Funktion. In unserem Beispiel sehen wir hier den Satz für die Funktion "Erbe". Eine vollständigere Beschreibung von Satzstrukturen finden Sie bei Bedarf in meinem Artikel über die Modifizierung von Satzstrukturen. Gestatten Sie mir jedoch, daß ich eine Reihe von Punkten, die hinsichtlich ihrer Verwendung für Funktionen spezifisch sind, an dieser Stelle besonders aufzeigen möchte:

Vergleichbar hiermit sind wir auch in der Lage einen Satz für die "Testamentsvollstrecker"-Funktion zu erstellen, vielleicht:

[W] wurde in dem Testament von [P]< datiert [D]> <[L]>,<[M0]>, zum Testamentsvollstrecker bestellt

Da es sich bei dem Ausdruck "Testamentsvollstrecker" um eine eher geschlechtsspezifische Bezeichnung handelt, könnten wir zusätzlich noch einen weiblichen Satz hierfür erstellen - vielleicht etwas Ähnliches wie:

[W] wurde in dem Testament von [P]< datiert [D]> <[L]>,<[M0]>, zur Testamentsvollstreckerin bestellt

Außerdem hätten wir auch die Möglichkeit die Sätze für Funktionen der Hauptperson / Principal (also den Erblasser) und die Zeugen / Witnesses anzupassen. Die Standard-Sätze sind jedoch bereits angemessen.

Diese Sätze werden fortan in dem Bericht für jeden Beteiligten eingesetzt, um die Art seiner Beteiligung zu beschreiben. Wenn wir also zum Beispiel einen Bericht über den Testamentsvollstrecker dieses Testamentes erzeugen, dann liest er sich möglicherweise wie folgt:

Er wurde in dem Testament von John Jones, datiert am 03. März 1853, zum Testamentsvollstrecker bestellt.

Sollte unser einziges Ziel darin bestanden haben, einen Text zu erzeugen, der in ansprechender Weise die Funktion eines jeden Beteiligten bei dem Ereignis beschreibt, dann ist unsere Aufgabe an dieser Stelle erfüllt. Alles weitere können wir nun einfach überspringen und direkt zur Anwendung der von uns definierten Funktionen übergehen. Möglicherweise jedoch möchten wir zudem auch von der weitaus komplexeren Anwendungsmöglichkeit von Funktionen Gebrauch machen: nämlich sich auf Beteiligte zu erstrecken, um den Satz für die Hauptperson / den Principal deutlich zu verbessern. Wie das gemacht wird beschreibe ich im nächsten Abschnitt.

Einsatz von Funktionsnamen, zum direkten Bezug mittels einer Funktion auf "Weitere Beteiligte"

Eine der überaus nützlichen Einsatzmöglichkeiten von Funktionen ist deren Fähigkeit, sich direkt auf weitere Beteiligte an einem Ereignis beziehen zu können. Wir werden hiervon Gebrauch machen, um die Berichte über Erblasser deutlich zu verbessern bzw. auszudehnen, indem die Zeugen, der Testamentsvollstrecker(in) und auch die Erben in dem Bericht nunmehr mit aufgeführt werden. Wir wählen die Funktion "Principal" (Deutsch: Hauptperson) aus, da es sich hierbei um diejenige handelt, die wir für den Erblasser verwenden wollen. Nun passen wir den zugehörigen Satz an:

Beachten Sie bitte auch, daß die Funktionsnamen-Variablen dazu eingesetzt werden, um einen direkten Bezug auf die jeweilige Gruppe der Beteiligten mittels der Funktion herzustellen. Gleichzeitig kommt auch eine korrekte "Ausdrucksweise" zum Einsatz, um diese Beteiligten identifizieren zu können. Die Ausgabe, die durch den hier dargestellten Satz erzeugt wird, könnte beispielhaft ähnlich lauten wie:

Er hinterließ ein Testament, am 03. März 1853, bezeugt von Marvin Black und George White, ausweisend als Testamentsvollstrecker Robert Jones. Als Erben wurden eingesetzt Mary Jones, Robert Jones und Martha Evens.

Einige Anmerkungen zu den hier verwandten Funktionsnamen-Variablen:

Variable
Funktion
Beispiel
[R:Funktionsname]
vollständiger Name
Robert Lee Jones
[RF:Funktionsname]
Rufname
(Englisch: F für first name)
Robert
[RG:Funktionsname]
Vorname
(Englisch: G für given name)
Robert Lee

Es existiert darüber hinaus eine ganze Anzahl weiterer Variablen, die man einsetzen kann. Um hier einen Überblick zu gewinnen, sehen Sie sich bitte entweder meine Zusammenstellung der Variablen für Sätze an, oder Sie durchsuchen alternativ die Online-Hilfe (leider nur in Englisch) von TMG nach "Variables", rollen dann fast bis an das Ende der Liste hinab, bis Sie zu "Variables (Event Tags)" kommen. Von diesem Beitrag der Online-Hilfe wiederum lassen Sie die ersten Drei-Viertel einfach hinter sich, bis Sie zu dem Abschnitt "Roles" gelangen.

Anwendung der Funktionen

Sobald wir die Funktionen im Rahmen des jeweiligen Elementtyps definiert haben, können wir sie im Anschluß unmittelbar anwenden. Dies machen wir, indem wir entweder einen bereits vorhandenen Elementtyp bearbeiten, oder wir erstellen einfach einen neuen. Öffnen Sie das Fenster Element-Eintrag, geben Sie dann jeden der Beteiligten ein und weisen jedem von ihnen individuell die passende Funktion zu:

In unserem Beispiel erfassen wir den Erblasser als Principal / Hauptperson und behalten für ihn die Standard-Funktion eines "Principals" / "Hauptperson" unverändert bei. Sämtliche weiteren Beteiligten werden als Zeugen / Witnesses eingegeben. Auch ihnen weisen wir die jeweils passenden Funktionen zu. Hätten wir z. B. eine andere Funktion für den Principal / Hauptperson verwenden wollen, dann hätten wir diese aus der Liste (bitte auf den nach-unten-zeigen Pfeil klicken) links von der ID-Nummer, direkt unterhalb der Schaltfläche Elementtyp, auswählen müssen. Zeugen weist man ihre Funktionen im Fenster "Zeugen bearbeiten" zu (für Auswahlliste bitte auf nach-unten-zeigenden Pfeil rechts neben dem Feld Funktion klicken):

Das Zuweisen von Funktionen zu einem Beteiligten hat gleichsam zwei Auswirkungen - 1. wird dadurch der Satz für die Funktion diesem jeweils Beteiligten zugewiesen, sodaß er im Rahmen seines eigenen erzählenden Berichtes auch korrekt beschrieben wird und 2. macht es diesen Beteiligten "verfügbar" bzw. "adressierbar" über den Einsatz einer Funktion, damit er in den Sätzen weiterer Beteiligter überhaupt auftauchen kann.

Mehr über den Gebrauch von Funktionen

Die Diskussion über Funktionen, die wir im Rahmen unserer "Lehrstunde" geführt haben, ist notwendigerweise auf die Auseinandersetzung mit einigen grundsätzlichen Konzepten beschränkt. Beispiele anderer Anwendungsgebiete, einschließlich solcher, die weitaus komplexer sind, finden Sie über die Verknüpfungen zu den entsprechenden Seiten im unteren Bereich meines Artikels Benutzung von Funktionen.


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